Bis zur letzten Minute haben wir an der Umsetzung unserer Innenraumgestaltung gearbeitet. Die Arbeitsplatte von Spüle und Herd haben wir ja schon vor der Rumänienreise relativ kurzfristig auf Akazienholz umsetzen müssen, weil das auf Maß bestellte Teakholz zu kurz geliefert worden war. Das wurde dann – Monate später – tatsächlich nachgeliefert und so habe ich das Akazienholz wieder raus gemacht und die Küchenarbeitsplatte mit Teakholz massiv neu eingebaut. Das sieht jetzt echt mal traumhaft aus – geöltes Teakholz. Und weil es so schön mit dem Teakholz lief, habe ich noch die Türrahmen in Teakholz gemacht…. 

Die Arbeiten mit dem Teakholz haben mir total viel Spaß gemacht. Es lässt sich so schön bearbeiten und ist nach Schleifen und Ölen so toll anzufassen, das ich aus lauter Lust am Bauen den Ausschnitt vom Spülbecken nochmal nachgearbeitet habe – und nun ist daraus ein tolles Schneidebrett im gleichen Stil wie die Arbeitsplatte selbst geworden. 

Neue Waschmaschine, neuer Kühlschrank

Das Mobil hatte ja schon einen Kühlschrank, als wir es gekauft haben. Das war ein recht kleines Modell von Kissmann, also Qualität, aber eben nicht so gut für ne 4köpfige Familie. Erst dachte ich, die Umbauarbeiten lassen sich begrenzen, deswegen haben wir bei einem Kasseler Betrieb einen normalen Haushaltskühlschrank umbauen lassen auf 24 Volt Betrieb. Das ging, aber es war  nicht optimal. Es gab kein Licht innen, der Herausfallschutz und die Türöffnungssicherung während der Fahrt waren nicht geländetauglich und das gute Stück vereiste total. Also musste eine Alternative rein. Als wir wieder zurück waren, habe ich einen Kühlschrank von webalte (Isotherm 130) mit 130 Litern und speziell für Wohnmobile und Boote eingebaut. Weil der Platz an der alten Stelle nicht reichte, musste ich den Kühlschrank nun in den Heckkofferraum bauen. Das bedeutete aber, dass die Waschmaschine, die vorher dort war, weichen musste. Aber wir haben dann einfach auch die kleine (3kg) Waschmaschine durch einen neuen (8kg) Waschtrockner ersetzt. Der wiederum musste in den Innenraum, weil es keine Maschine gab, die nur 75 cm hoch war – und das ist die Höhe in unserem Kofferraum. Also stand ein “total-Umbau” des Kofferraums an. Alles erfolgreich abgeschlossen, aber doch mit viel mehr Zeitbedarf, als wir uns das vorher gedacht hatten. Aber nun sieht es schon ganz cool aus – Waschmaschine und Kühlschrank innen. 

Das Holzgestell, was hier vor dem Kühlschrank zu sehen ist, ist übrigens das Leiterchen, mit dem man auf das Bett hinten steigen kann. Vorher gab es in der Ecke rechts ein kleines Kieferholz-Bastel-Teil, das hat mir nicht gefallen. Es war auch so klein und “weg”, dass man sehr genau mit dem Fuss zielen musste, um es überhaupt zu treffen. Die neue Lösung hat uns ein bisschen Nachdenken gekostet – aber nun ist es auch massivem Teakholz ganz im Stil des Wagens als Klappleiter ausgeführt. Mit einem Handgriff kann kann das zur Seite klappen und dann fixieren, damit ist der Kühlschrank zugänglich (Tagesbetrieb). Nachts hingegen klappt es herunter, dann kann man zwar nicht mehr an den Kühlschrank, aber dafür geht es unfallfrei und einfach hoch und runter zum Bett. 

Und im Kofferraum

 

Und weil der neue Kühlschrank nun so einen “Mittelblock” in den Kofferraum setzt, sieht es bei Befüllung und Bepacken eher …. BESSER (!)… aus, als vorher. Wir haben hier die ganze Habe, die wir so für unsere lange Reise in Reserve mitnehmen, in genau passenden Euro-Boxen eingestaut. Dadurch konnten wir ganz gut alles unterbringen – und es sieht nicht nur ordentlich aus, sondern ist es auch. 

Es kommt jetzt vor diese erste Reihe noch eine zweite Reihe, sodass jeder von uns letztlich mit 2 dieser recht großen Boxen (und natürlich dem Schrank innen) reisen darf. Das sollte doch wohl reichen – hoffe ich. 

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