Wir haben dieses Wohnmobil ja extra gekauft, weil es in ganz vielen Belangen genau unseren Vorstellungen entsprochen hat. Eine Sitzgruppe, die man IMMER nutzen kann, auch wenn alle noch im Bett sind. Ein 160 cm breites Doppelbett, nicht nur 140 cm, wie im Concorde-Wohnmobil, das wir davor hatten. Jeweils ein eigenes Bett für die Kinder. Ein abgeschlossenes Bad mit Duschmöglichkeit. Das Innenraum-Design in einem edlen Jacht-Stil, mit widerstandsfähigen Möbelplatten, schönen Teakholzapplikationen und Echtholzboden in Teakholz.

Und und und. 

 

Aber natürlich gab es auch in diesem Mobil das eine oder andere kleine Detail, das wir noch optimieren wollten. Eines dieser Details haben wir relativ schnell bemerkt – es fehlen die Fenster für die Stockbetten. 

Hier fehlt es an Licht und Luft

Die Firma Unikat baut ja nach wie vor das Modell auch ganz neu, das wir uns hier gebraucht geleistet haben. Und bis heute fehlt es an der Belichtung und Belüftung der Stockbetten. Es wundert uns ein bisschen, da das noch niemand nach gefragt hat. Oder Unikat selbst auf die Idee gekommen ist, dass das eine sinnvolle Sache wäre. 

Wir haben den Plan, dass wir die beiden Stockbetten mit Vorhängen abgrenzbar machen – kleine Kuschelhöhlen für unsere beiden Kerle. Aber schon ohne Vorhang haben wir bemerkt, dass es einmal im Kopfbereich recht dunkel ist und zum anderen auch die Belüftung fehlt. Gerade im unteren Bett ist da sehr schnell eine Miefhöhle entstanden. Die Lösung für das Problem war dann auch recht schnell gefunden: Zwei Fenster mussten her – klein genug, dass sie in die Seitenwand passen würden, ohne eine zusätzliche Einbruchspforte zu sein und groß genug, dass Licht herein kommen würde und die zwei Bett-Bewohner auch mal einfach rausschauen könnten. Morgens wach werden und auf die Steppe schauen – das wäre doch eine coole Aufwertung. Die ab und an schon mal gesehenen Bullaugen schieden aber sehr schnell aus – wir haben keine gefunden, die man hätte öffnen können. Also sollten es “normale” Wohnmobil-Glasfenster werden.

Doch welche Sorte und von wem kaufen?

Die Auswahl der Fenster

Am einfachsten schien es uns, bei einer bekannten Manufaktur für Aufbauten, die von der PickUp-Lösung bis zum großen Truck-Aufbau alles in eigener Fertigung erstellt, vorbei zu schauen und nachzufragen. Hier bekamen wir eine tolle Werksführung (unter Corona-Schutz-Bedingungen natürlich) und wurden schon mal gut beraten. Und wir bekamen ein Angebot für den Einbau von Fenstern der Marke KCT. Das war nicht ohne. Dann fragten wir bei einem nordosthessischen Ausbauen nach, der bekannt ist für gute, stabile und exklusive Lösungen. Hier bekamen wir ein tatsächlich recht gutes Angebot für die selbst entwickelten Fenster aus kratzfestem und einbruchssicheren Kunststoff. Und schließlich haben wir noch hier und dort ein bisschen gesucht und überlegt. Den Ausschlag gab letztlich ein Bericht von Steffi und Karsten von Dino Adventure über die noch recht junge Fenster-Schmiede im Osten von Constantin, EXTREM-Fenster. Hier haben wir ein gutes Angebot bekommen und konnten nach einer – Corona-bedingt grauenvoll langen Wartezeit – endlich zum November unsere Fenster einbauen lassen.  

Einbau der Fenster in 3 Tagen

Es war gar nicht so einfach – wir mussten ein kurzfristiges Zeitfenster finden, an dem einerseits bei EXTREM-Fenster der Einbau gut ging, andererseits wir auch bis dorthin fahren konnten, um das machen zu lassen. Schließlich bin ich eines Montags losgefahren – von Hamburg bis hinter Berlin. Und kam am Abend dort auch an. Am nächsten Morgen ging es dann gleich los und bis zum Dienstagabend waren die Löcher für die Fenster drin. Mittwoch wurden dann die Fenster eingebaut und bis Donnerstag mittag dann fertig gestellt und schön verfugt. Und dann ging es gegen Mittag los – von hinter Berlin nach Hamburg zurück.  

 


Jederzeit würde ich hier bei Constantin von Extrem-Fenster wieder neue Fenster einbauen lassen. Ich bin ganz froh, dass wir diese Firma gefunden haben. Eine super Betreuung, nette Kommunikation, sehr ordentliche Arbeit und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Nach unserer großen Reise kommen die anderen Fenster dran, denke ich.

Peter
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