Das Zeitmanagement von Peter und mir ist doch eher diametral. Was sich vor allem bei engen Zeitfenstern bemerkbar macht. Nicht zuletzt bei unserer Abfahrt zur Rumänien-Reise, die wir in den Sommerferien dieses Jahr unternommen haben. Es war noch so viel zu basteln und zu bauen am LKW und der Abreisetag rückte immer näher und näher. Da noch stetige Baustelle im Truck war, konnte ich zu keiner Zeit große Packaktionen erledigen, geschweige denn den Truck einmal sauber auswischen. Nix da. Erst gegen 21 Uhr am ABFAHRSTAG war es möglich die ganzen Bekleidungs- und Essenssachen für vier Personen in den LKW zu laden. So gegen 0 Uhr war dann fast alles verladen und die Kinder saßen dann um 0:30 Uhr abfahrbereit im Fahrerhaus. Ich mit den Nerven eher am Rand des Abgrunds, habe dann kapituliert und einer Abfahrt zugestimmt, so dass wir gegen 0:45 Uhr den Zündschlüssel umdrehten, mit dem Ergebnis, dass sich gar nichts tat. Außer ein klägliches Röcheln, gab der Anlasser nix mehr von sich. Es fand sich dann auch schnell die nötige Erklärung, da wir die elektrische Hubbühne am Heck immer mal wieder betätigt hatten, um u.a. Solarpanele auf`s Dach zu bringen, aber irgendwie nicht auf dem Schirm hatten, dabei auch den Motor laufen zu lassen, war die Batterie völlig entleert. Nix zu machen um diese Uhrzeit, auch keine ausreichend langen Kabel da, um an den Wohnraumbatterie kurzzuschließen. 

Also alle rückwärts Richtung Bett und morgens um 7 Uhr den ADAC um Starthilfe gebeten. Um 8 Uhr ging es dann endlich zur vierwöchigen Rumänienreise auf. 

Aber wie es immer so ist, gelernt haben wir daraus natürlich auch. Und besser hier, als far far away. 

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